Eigenknochen verkürzt die Heilzeit
körpereigen, kein Fremdmaterial
Heilungsförderung mit eigenem Blut (PRF)
Im Implantologie Zentrum Gütersloh (IZG) in der Münsterstraße ist der Knochenaufbau einer unserer ausgewiesenen Schwerpunkte. Als spezialisierte oralchirurgische Praxis in Gütersloh schaffen wir die Grundlage für feste Implantate auch dann, wenn der Kieferknochen dafür zunächst nicht ausreicht – häufig in Fällen, die andernorts als „nicht machbar“ galten.
Warum überhaupt ein Knochenaufbau?
Für ein stabiles Zahnimplantat braucht es ausreichend Knochen, in den die künstliche Wurzel fest einwachsen kann. Nach längerem Zahnverlust, Entzündungen oder Druckstellen durch Prothesen bildet sich der Kieferknochen jedoch zurück – er baut sich ab und wird zu dünn. Dann fehlt die nötige Höhe oder Breite – und genau hier setzt der Knochenaufbau an: Wir geben dem Kiefer das Volumen zurück, das ein dauerhaft sicheres Implantat braucht.
Ein Knochenaufbau ist kein Hindernis auf dem Weg zum Implantat – er ist oft der entscheidende Schritt, der es überhaupt möglich macht.
Unser Schwerpunkt: Aufbau mit Eigenknochen
Knochen lässt sich mit unterschiedlichen Materialien aufbauen. Unsere Spezialisierung ist der Aufbau mit körpereigenem Knochen, ganz ohne künstliches Ersatzmaterial – eine anspruchsvolle Technik, die wir an einer international anerkannten Spezialklinik erlernt haben.
- Schnellere Einheilung: Eigenknochen wächst zuverlässiger ein – typischerweise in rund 3 Monaten statt der sonst üblichen 6 bis 9 Monate.
- Beste Verträglichkeit: körpereigenes Material, keine Fremdstoffe, geringes Abstoßungsrisiko.
- Stabile Basis: hohe Qualität des neu gebildeten Knochens als Fundament für langlebige Implantate.
Knochenaufbau im Oberkiefer (Sinuslift)
Im Seitenzahnbereich des Oberkiefers liegt die Kieferhöhle oft so nah, dass die Knochenhöhe für ein Implantat nicht ausreicht. Mit einem Sinuslift heben wir den Boden der Kieferhöhle behutsam an und schaffen darunter die nötige Knochenhöhe – ein etabliertes, schonendes Standardverfahren in unserer Praxis.
Abbildung: Sinuslift – Anheben des Kieferhöhlenbodens, Auffüllen mit Knochen.
Kieferkammaufbau – mehr Breite und Höhe
Ist der Kieferkamm zu schmal oder zu niedrig geworden, bauen wir ihn vor der Implantation gezielt wieder auf. So entsteht ein tragfähiges Knochenlager, in dem das Implantat sicher und in der richtigen Position verankert werden kann.
Eigenbluttherapie – Heilung mit Ihrem eigenen Blut
Bei vielen unserer chirurgischen Eingriffe setzen wir eine Eigenbluttherapie ein (fachlich: PRF) – ein Konzentrat aus Ihrem eigenen Blut, das die natürliche Wundheilung unterstützt. Das gewonnene Fibrin wird direkt im Operationsgebiet eingesetzt und kann die Regeneration des Gewebes fördern. Ein körpereigenes Verfahren, das ideal zu unserem Eigenknochen-Ansatz passt.
So läuft Ihr Knochenaufbau ab
Beratung & 3D-Diagnostik
Wir vermessen den vorhandenen Knochen dreidimensional und bestimmen genau, wo und wie viel aufgebaut werden muss.
Knochengewinnung
Bei der Eigenknochen-Technik entnehmen wir körpereigenen Knochen aus einem geeigneten Bereich.
Aufbau
Der Knochen wird an der Zielstelle eingebracht – auf Wunsch im Dämmerschlaf, oft kombiniert mit PRF.
Einheilung
Der neue Knochen verbindet sich fest mit dem vorhandenen – mit Eigenknochen deutlich schneller als üblich.
Implantation
Auf dem stabilen Fundament setzen wir anschließend Ihr Zahnimplantat.
Der Eingriff auf Wunsch verschlafen Auch den Knochenaufbau führen wir in Analgo-Sedierung durch – einem sanften Dämmerschlaf, bei dem Sie nahezu nichts mitbekommen. Mehr dazu auf unserer Seite Schmerzfreie Behandlung.
Ihnen wurde gesagt, ein Implantat sei wegen zu wenig Knochen nicht möglich? Genau das ist unser Spezialgebiet. Holen Sie sich gern eine Zweitmeinung bei uns ein.
Häufige Fragen zum Knochenaufbau
Woher kommt der Knochen für den Aufbau?
Unser Schwerpunkt ist körpereigener Knochen, den wir aus einem geeigneten Bereich gewinnen. Er ist besonders gut verträglich und heilt zuverlässig ein. Je nach Fall kommen auch andere Materialien infrage – das besprechen wir individuell.
Wie lange dauert die Einheilung?
Mit körpereigenem Knochen heilt der Aufbau typischerweise in rund 3 Monaten ein – deutlich schneller als die sonst üblichen 6 bis 9 Monate. Erst danach wird das Implantat gesetzt, sofern beides nicht gleichzeitig möglich ist.
Kann der Knochenaufbau zusammen mit dem Implantat erfolgen?
In vielen Fällen ja: Kleinere Aufbauten führen wir oft in derselben Sitzung wie die Implantation durch. Bei größeren Aufbauten ist ein zweizeitiges Vorgehen sinnvoller. Was für Sie passt, zeigt die 3D-Planung.
Ist der Eingriff schmerzhaft?
Der Aufbau erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist nicht schmerzhaft; auf Wunsch im Dämmerschlaf. Leichte Schwellungen danach sind normal und gut beherrschbar. PRF aus Ihrem eigenen Blut kann die Heilung zusätzlich unterstützen.
Mir wurde gesagt, ein Implantat sei wegen zu wenig Knochen nicht möglich. Stimmt das?
Oft nicht. Gerade schwierige Ausgangslagen mit wenig Knochen sind unser Spezialgebiet. Eine Zweitmeinung mit aktueller 3D-Diagnostik zeigt, was tatsächlich möglich ist
Was kostet ein Knochenaufbau?
Die Kosten hängen von Umfang und Technik ab und lassen sich erst nach der 3D-Planung seriös beziffern. Sie erhalten von uns einen transparenten Heil- und Kostenplan, bevor wir behandeln